Bilder

Klicken Sie auf die Vorschaubilder, um große Fotos anzuzeigen.

Streichen Sie nach links und rechts, um zwischen Fotos zu wechseln.
Streichen Sie nach oben oder unten, um die Galerie zu schließen.



Orgel vor der Renovierung :: November 2014



Abbau der Orgel :: 30.06.2015



Stand der Renovierungsarbeiten :: März 2016



Besuch beim Orgelbauer :: 24.09.2016



Fortschritt neuer Spieltisch :: Oktober/November 2016



Wiederaufbau der Orgel :: Januar 2017



Wiederaufbau der Orgel :: März 2017



Renovierte Orgel :: Juni 2017

Kugelpanoramas :: 18.03.2017

Halten und bewegen, um das Panorama zu drehen. Pfeile führen zu weiteren Panoramas.


Fotos © 2014-2017 Simon Ismair
und © 2016 Orgelbauwerkstätte Siegfried Schmid

Disposition

Die Disposition der Bürgle-Schmid-Orgel nach der Sanierung.
I Hauptwerk II Positiv III Schwellwerk Pedal
Bordun 16' Gedeckt1 16' Gedeckt1 16' Groß Bordun2 32'
Prinzipal 8' Bordun1 8' Bordun1 8' Prinzipalbaß3 16'
Gedeckt1 8' Grobgedackt 8' Lieblich Gedackt 8' Contrabaß 16'
Soloflöte 8' Prinzipal 4' Salizional 8' Subbaß 16'
Gambe 8' Querflöte 4' Vox coelestis 8' Zartbaß1 16'
Oktav 4' Nasat 2 2/3' Praestant 4' Große Quint 10 2/3'
Spitzflöte 4' Prinzipal 2' Rohrflöte 4' Oktavbaß 8'
Quint 2 2/3' Terz 1 3/5' Sesquialter 2 2/3' + 1 3/5' Violoncello4 8'
Oktav 2' Spitzquint 1 1/3' Blockflöte 2' Gedecktbaß1 8'
Mixtur major 5f 2' Cymbel 3f 1' Larigot 1 1/3' Choralbaß5 4'
Mixtur minor 3f 1 1/3' Dulcian 8' Progressio 2-5f 2 2/3' Gedecktflöte1 4'
Trompete 8' Tremulant Trompete 8' Posaune 16'
Clairon 4' Oboe 8' Trompete 8'
Tremulant Tremulant

Koppeln: I – Ped., II – Ped., III – Ped., II – I, III – I, III – II
Sub-/Superkoppeln: I16 – I, I4 – I, III16 – I, III4 – I, III16 – III, III4 – III, III4 – Ped.

1 Transmission von Bordun 16' Hauptwerk
2 C-H Quintabgriff Subbaß, ab c0 in C von Subbaß
3 6 Haskellpfeifen C-F, 6 Pfeifen in voller Länge FIS-H, dann in C von Oktavbaß 8'
4 Extension von Contrabaß 16'
5 Extension von Oktavbaß 8'

Registerklassen

Die "Chefs" der Orgel — die Prinzipale

Sie stehen ganz vorne und geben in allen Werken den Ton an. Sie sind aus glänzendem Zinn. Ihr Klang ist rund und warm. Ihre Verwandten, die Oktaven, stehen weiter hinten und sind je nach Tonlage nur 1/2 oder 1/4 mal so lang.
Die "Riesen" — die tiefen Pedalpfeifen

Die größten Pedalpfeifen unserer Orgel sind bis zu 5m lang. Sie bilden den "tiefen Grund" des Orgelklanges.
Die "Teamfähigen" — Aliquotstimmen

Man spielt ein C und es klingt ein E: Auf der Orgel ist das sehr gut möglich. Viele Pfeifen klingen anders als der Ton, den man gerade spielt, und verleihen fein intoniert und abgestimmt erst im Team mit anderen Registern dem Gesamtklang die besondere Farbe. Ihr Name gibt den Ton an: Quinte oder Nasat und die Terz.
Der "Glanz" — die Mixturen

Sie sind der Glanzfaktor der Orgel. Silbrig leuchtend bilden sie die Klangkrone. Dabei können auf einem Ton bis zu 5 Pfeifen gleichzeitig erklingen.
Die "Sanften" — Gedackt und Subbass

Oben haben sie einen Deckel. Das macht ihren Klang sanft und leise. Sie sind für die leisesten Passagen da und die besten Begleiter.
Die "Instrumente" — Flöten, Trompete, Posaune, Oboe...

In allen Zeiten hat der Orgelbau versucht, den Klang von Instrumenten nachzuahmen und die Orgel so zu einem Orchester werden zu lassen. So finden wir zahlreiche Register, die den Namen eines Instrumentes tragen. Die streichenden Stimmen tragen häufig uns nicht so geläufige Namen, wie z.B. Salizional (Weidenpfeife; Salix (lat.) = Weide).

Klangbeispiele

Hier finden Sie einige Klangbeispiele der Orgel vor der Sanierung.
Prinzipalplenum mit Mixtur major und Mixtur minor
Prinzipal 8'
Trompete 8' in Sopran und Basslage
Oboe 8', Krummhorn 8'
Dulcian 16'
Liebl. Gedackt 8', Quintadena 4', Sesquialter 2', Blockflöte 2'
Liebl. Gedackt 8', Rohrflöte 4', Blockflöte 2'
Spitzflöte 4', Rohrflöte 4'
Spitzflöte 4', Rohrflöte 4' begleitet von Grobgedackt 8', Subbaß 16'
Soloflöte 8', Salizional 8', Vox coelestis 8'
mit freundlicher Genehmigung des Dr. Butz-Verlages
Pedalplenum mit Posaune 16' und Trompete 8'
In schlechtem Zustand:   Sordun 32'

Geschichte

Klicken Sie auf die Abschnitte der Zeitleiste, um mehr Infos zu erhalten.
1928
1950
1966
1977
2016
1928 – in den "Goldenen Zwanzigern" – wurde der Grundstein gelegt für die jetzige Orgel in St. Margaret mit dem Neubau einer zweimanualigen Orgel im romantischen Stil. Die momentan noch vorhanden 15 Register werden auch in Zukunft erklingen.
Nach dem Zweiten Weltkrieg planten Vater Ambrosius und Sohn Helmut Bürgle eine Erweiterung der Orgel auf drei Manuale. 1950 war es soweit: Der neue Spieltisch und die neuen Windladen – die technische Steuerzentrale – wurden eingebaut. Zunächst konnte aber auf dem neuen "Oberwerk" nur ein Register gezogen werden.
Mitte der sechziger Jahre dann ein neuer Anlauf: Es gelang, genügend Geld zu sammeln, um in erster Linie den Ausbau des Oberwerks auf sieben Register voranzutreiben.
Mitte der siebziger Jahre wurde der Kirchenbau saniert. Wie wir heute wissen, nicht aller Orten mit der nötigen Gewissenhaftigkeit... Die Orgel litt wegen unsachgemäßer Auslagerung und gelinde gesagt suboptimalem Wiederaufbau. Da die diözesane Bauleitung dafür mitverantwortlich war, konnte ausnahmsweise ein größerer Betrag von München für die nötigen Reparaturen ausgehandelt werden. Zusammen mit einem pfarreigenen Zuschuss wurde die Orgel wiederhergestellt. Etwas umgestellt und vergrößert konnte sie im Oktober 1977 in nochmals verbesserter Form ihren Dienst antreten – jetzt mit einem deutlich neobarocken Einschlag.
Nun also der letzte Akt, eine letzte große Sanierung. Die Kirchenverwaltung hat entschieden, die Orgel in St. Margaret nicht nur bestmöglich zu reparieren, sondern das, "was in ihr steckt" zu optimieren, um so nach fast 90 Jahren dieses Instrument zu vollenden. Die für die Grundsanierung erforderlichen 250.000 € sind bereits auf dem Konto dank Ihrer Großzügigkeit und der eines einzelnen Gönners. So sah sich die Kirchenverwaltung in der Lage, der Empfehlung des Orgelsachverständigen Professor Karl Maureen zu folgen, den besten Orgelbauer, das ausgereifteste und kompromissloseste Konzept auszuwählen, also wirklich "Nägel mit Köpfen" zu machen. Der Auftrag über 335.000 € wurde der Firma Siegfried Schmid aus Knottenried bei Immenstadt erteilt.

Haben Sie Fragen?

Bei Fragen stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.
Stefan Krischke (Kirchenmusiker) — Telefon: 0 81 21/43 71 18

Aktuelle Informationen finden Sie auch auf der Webseite unserer Pfarrei.